Startseite | Arbeitsfelder | Bilder | Planet Meer | Solar | Ausstellungen | Bücher | Kontakt | BLOG


Jürgen Claus - Biographische Daten

(Auswahl ab 1966)

Geboren in Berlin. Lebt und arbeitet in Aachen und Baelen (Ostbelgien), wo er seit 1989 zusammen mit seiner Frau Nora das Biosphere Art Center leitet.

Er entwickelte und realisierte neben seinem malerischen und schriftstellerischen Werk ab 1967 eine umweltbezogene Kunst, die das Meer, das Wasser und die Sonne einbezieht.

2014


Einladungskarte als PDF       
"BILDENERGIEN : JÜRGEN CLAUS – RUPPRECHT GEIGER" (13.06.-11.07.2014)
in freundlicher Zusammenabeit mit Julia Geiger, Archiv Geiger, München.
Vernissage: Freitag, 13. Juni 2014, 17-19 h
Künstlerfilme über Jürgen Claus und Rupprecht Geiger, Freitag, 4. Juli 2014, 19 h
project.claus... / Aachen, Räume für Atelier, Seminare, Ausstellungen


"Artikulation der Zeit: JÜRGEN CLAUS - HANS RICHTER" (14.03.-10.05.2014)
project.claus... / Aachen, Räume für Atelier, Seminare, Ausstellungen


Text von Dr. Toelke in Klenkes - Stadtmagazin Aachen /Euregio

Aachener Nachrichten vom 11.03.2014




Jürgen Claus, Aktionsraum 1970


Jürgen Claus, Multimedia 1970

2013

Lesungen in Eupen, München, Eichelhardt (u.a.) aus „Jürgen Claus – Liebe die Kunst. Eine Autobiographie in einundzwanzig Begegnungen“. www.kerberverlag.com

YouTube-Video über Jürgen Claus - Liebe die Kunst (1:45 Min.)

2012


Musikalische Bild-Interpretationen. Die Violinistin Viktoria Kaunzner (Seoul) bei Filmaufnahmen im Atelier Jürgen Claus vor dessen Bildern.
Vorträge zur Solarkunst vor dem Bund Deutscher Baumeister, Essen und zur EnergieSparMesse in Dillingen (Saar). Intensive bildnerische Produktion.

Magazin: KulturBetrieb

Gespräch mit Peter Sloterdijk über Kunst und Reizüberflutung, veröffentlicht in der kunstzeitung 1/2013 (Foto: Michael Herdlein)

2011

Residency am Zentrum für Kunst und
Medientechnologie ZKM Karlsruhe









Jürgen Claus in der ZKM-Ausstellung „Sound Art“

2010

Vortrag "Klimawandel als Kulturwandel - Wie die Erneuerbaren Energien unsere Städte verändern", Amerikahaus München

Eröffungsrede "Computerkunst-Computerart", Innovationszentrum Wiesenbusch Gladbeck

Vortrag, Footnotes to the Electronic Bauhaus, ISEA2010, Dortmund
RUHR Conference 2010

2009

Blick in die Ausstellung „Jürgen Claus – Kunst trifft Kristall“, Museum Reich der Kristalle, München 2009

Teilnahmen am Open Space des British Council "Einstein und Picasso", DASA Dortmund und Expertenworkshop "kunstareal" München

2008

Vortrag bei "Celebrating 40 Years of Leonardo",
Paris-Boulogne









Abbildung Das Geburtshaus der Zeitschrift „Leonardo“
und Wohnatelier von Frank Malina, 1912-1981

2007

Start der "Edition RaumSolar", Publikationsreihe eigener Künstlerbücher
(vgl. "Bücher und neuere Publikationen").

Workshop "Solare Energie - solare Kunst", Maloca Auerworld, Auerstedt, Thüringen

2006

Vortrag "Nicht ohne meine Sonne! Kultur bestimmt das solare Zeitalter", Fachforum Solartage München

2004

Organisator und Teilnehmer der Ausstellung "Mit der Sonne gestalten",
München und Dillingen (Saar) SolarServer

2003

Gründung des RaumSolar, Atelier- und Galerieräume in München 2003-2013


Ausstellungen im RaumSolar


Ausstellungen im RaumSolar


Ausstellungen im RaumSolar

seit 2003 ist Jürgen Claus Mitarbeiter der "kunstzeitung", Lindinger+Schmid Verlag, Berlin
www.lindinger-schmid.de

2002

Ab 2002 Juryvorsitz der Biennale-Ausstellung "Computerkunst - Computer Art", Gladbeck

2001

Mit der amerikanischen Musikerin und Performance-Künstlerin Laurie Anderson
in Düsseldorf.




Vorträge über Solarkunst am Bauhaus Dessau, Bauzentrum München, Zukunftswerkstatt Dillingen/Saar, Wissenschaftszentrum Gelsenkirchen, Mont Cenis in Herne



1998

Beginn der „Timaios“-Serie (Bildnerische Auseinander-setzung mit Platons kosmologischem Dialog.)

Abbildung „Vers la dimension quatre“, 100x70cm
„Im Dialog Timaios, einem Alterswerk Platons, ist das Weltall mit regelmäßigen Körpern besetzt. Fünf Körper (Tetraeder, Hexaeder, Oktaeder, Dodekaeder, Ikosaeder), die von regelmäßigen, untereinander kongruenten Vielecken begrenzt sind. Die Welt-Harmonik ist die Harmonik der regelmäßigen Figuren. Buckminster Fuller hievte die platonischen Körper ins elektronische Zeitalter. Er aktualisierte sie in Bezug auf eine umfassende all-regenerative Designtheorie. Die platonischen Körper sind mir gegenwärtig als Konstruktionsprinzipien meiner bisher ausgeführten Solarskulpturen und der konzipierten Entwürfe. Ihr Verhältnis zur kristallinen Welt ist ein Teil meiner malerischen Recherche.“
(J.Cl. in: www.tuxamoon.de)


1997-99

Leiter des künstlerischen Teams für das EU-Projekt "Bimode - Development of Bi-functional Photovoltaic Modules for Buildung" an der Kunsthochschule für Medien Köln.

Jürgen Claus: Simulation einer photovoltaischen Außengestaltung mit künstlerisch gestalteten dreieckförmigen Solarmodulen an der Kirche St. Gertrudis in Köln.

Informationsdienst Wissenschaft
BIMODE
Art for the Solar Age


1995

Organisator und Teilnehmer (mit Nora Claus) des Solart Global Network.

Art for the Solar Age
e.jounal (click: art.site)



1991-2000

Professur für Medienkunst an der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM).



Jürgen Claus
mit Postgraduierten-Studierenden, Köln 1993













KHM-Treffen
mit Dozenten
aus Film/TV
und Kunst,
1990.


1990

Mitglied des "Leonardo Editorial Board" als Editorial Advisor und International Co-Editor

Abbildung (von links): Roger Malina, Yona Friedman, Jürgen Claus, im LEONARDO-Haus, Paris

LEONARDO online


1989

Mit Nora Claus Gründung des Biosphere Art Center in Baelen (Ostbelgien).


Abbildung „Art Transition“-Konferenz im Center 1990. v.lk.: Dale Eldred, Atsushi Ogata, Elizabeth Goldring, Otto Piene, Annick Bureaud, Ante Glibota


1988



Podiumsdiskussion des Deutschen Künstlerbundes zum Thema „Kunst fördern?“, Staatsgalerie Stuttgart (v.l.:Friedhelm Mennekes, Siegfried Neuenhausen, Werner Zorn, Jürgen Claus (Leitung), Karlheinz Schmid, Klaus Honnef.

1986-2003

Lehrauftrag und Seminare zum Thema Kunst, Technologie und Umwelt an der Akademie der Bildenden Künste München.

1983-88



Claus bei Multimedia-Vortrag zum „Planet Ocean Project“, 1983.

Fellow und Research Affiliate am CAVS/MIT, Cambridge, USA. Ab 1986: Vorträge und Publikationen zum Thema „Elektronisches Bauhaus“.

DAS ELEKTRONISCHE BAUHAUS

1982-1989

Mitarbeit/Teilnahme an der ars electronica Linz.
Timothy Druckrey u.a. (Ed.), Ars Electronica. Facing the Future. MIT, Cambridge/USA (1999)



Nora Claus, Joseph Weizenbaum, Jürgen Claus
ars electronica 1984



v.l.: Jürgen Claus
Gene Youngblood
Peter Weibel


ARS ELECTRONICA

1974-1979

Chefredaktion der Zeitschift „submarin – magazin der unterwasserwelt“ im Heering-Verlag, München.


Auf der Bühne des „submarin“-Symposions 1978 (v.l.) Hans Fricke, Leni Riefenstahl, Jürgen Claus.

Mit Kapitän Jaques-Yves Cousteau
in New York, 1981.


1972

Fellow am Aspen Institute for Humanistic Studies. Die Idee von Aspen, Colorado









Ausstellung „Vision of the Depth“
mit Unterwasserkunst von Jürgen Claus
in Aspen, 1972


1970

Teilnahme an der Biennale „Le forme dell’ambiente umano“, San Marino.

Auf Einladung des Goethe-Instituts dreimonatige Vortragstournee mit Multimedia-Vorführungen u.a. in Brasilien, Chile, Mexiko.


1969-72

„KonsumKonsum“-Performance, München, Februar 1969 mit den Künstlern Jürgen Claus, HA Schult, Antonio Costa Pinheiro (v.l.) sowie Sybille Claus (l.) und Elke Koska (r.), liegend Filmmacher Ulrich Herzog.
(Foto: Wolf Huber)











Künstlerischer Mitarbeiter bei den Olympischen Sommerspielen in München („Berg des visuellen Vergnügens“, mit Juliane Roh). Skulptur im Stadtbild (mit Mathias Goeritz, Dietrich Clarenbach).

Kunst für die Olympiade


1966 / 1967

Gründung des “Carl-Einstein-Preises der jungen deutschen Kunstkritik“, der 1966 an Horst Egon Kalinowski und 1967 an Marshall McLuhan vergeben wurde. Aus der Preisverleihungsrede von Jürgen Claus in der Stadthalle Wolfsburg: „Kunst in der Gesellschaft von heute bedeutet weitgehend eine Auflösung der traditionellen Kategorien. Was sich statt dessen im künstlerischen Bereich ereignet, ist die Ausdehnung der Kunst, zwischen den Medien: expanded arts. Diese expanded arts haben in Marshall McLuhan ihren Interpreten.“ (1.10.1967)

ZEITMOSAIK
Peter Lang Verlag


english biography (selection):

Leonardo Editorial Board Member
Jürgen Claus, Summary

AUSZEICHNUNGEN, PREISE, STIPENDIEN

  • Resideny, Zentrum für Kunst und Medientechnologie ZKM 2011
  • Who's Who, Leaders for the New Century 2000
  • Deputy Governor, ABIRA (American Biographical Institute - Research Association),
        USA 2000
  • Europäischer Solarpreis, Freiburg 1995 (mit Nora Claus)
  • Prix Lago Maggiore, Videoart Festival Locarno 1988
  • Gewähltes Mitglied der Freien Akademie der Künste RheinNeckar e.V.
  • Institut für Auslandsbeziehungen Stuttgart 1987
  • Stipendium Kunstfonds e.V. Bonn 1983


WERKE IN ÖFFENTLICHEN SAMMLUNGEN (Auswahl)

  • AlbWerk, Geislingen a. d. Steige
  • Aspen Institute for Humanistic Studies, Aspen, Colorado
  • Atlantic Richfield Company, Los Angeles
  • BASF, Ludwigshafen
  • Combibloc, Linnich
  • Museu de arte Moderna, Rio de Janeiro
  • Römerpark, Aldenhoven
  • Slg. Panza di Biumo, Italien
  • Städtische Sammlung, Lenbachhaus, München
  • Wilhelm Lehmbruck Museum, Duisburg


BIOGRAPHIEN IN PRINT-LEXIKA UND IM NETZ (Auswahl)

DuMonts Kunstlexikon des 20. Jahrhunderts: Künstler - Stile und Begriffe, DuMont Köln 2000 (neu: 2006)
Saur Allgemeines Künstler-Lexikon, K.G.Saur, München, Leipzig 1998
Marquis Who'sWho in the World, 15th Edition, New Providence 1996 u. folgende Auflagen
Contemporary Artists, Fourth Edition, St. James Press, Detroit 1996
Das Neue Taschenlexikon, Bertelsmann Lexikon Verlag, Gütersloh 1992
Phaidon Dictionary of Twentieth-Century Art, Phaidon, London, New York 1973

wikipedia
wikipedia, Foto
artfinding
worldcat


TEXTE ÜBER CLAUS (Auswahl)

Oto Bihalji-Merin / Rolf-Gunter Dienst / Thomas Feuerstein / Klaus Hoffmann /
Wolfgang Längsfeld / Heinz Neidel / Heinz Ohff / Otto Piene / Frank Popper /
Jürgen Raap / Michel Ragon / Pierre Restany / Juliane Roh / Jaroslav Serpan /
Peter Spielmann / Heiner Stachelhaus / John Anthony Thwaites

nach oben zum Seitenanfang